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Vietnam - Getting there & away, getting around


Vietnam - Getting there & away

Direktflüge von Deutschland nach Vietnam bieten die Lufthansa, die zweimal in der Woche von Frankfurt nach Ho-Chi-Minh-Stadt fliegt, und die Vietnam Airlines, die die Routen Berlin-Hanoi und Berlin-Ho-Chi-Minh-Stadt anbietet. Ansonsten ist die wichtigste Drehscheibe für Flüge nach Vietnam das nur 80 Flugminuten von Ho-Chi-Minh-Stadt entfernt gelegene Bangkok, dicht gefolgt von Hongkong. Es gibt auch direkte Flüge von Bangkok nach Hanoi. Inlandflüge sollte man von Europa aus buchen, vor Ort sind sie sehr teuer.

Der Grenzübergang bei Dong Dang (Freundschaftsbrücke), 20 km nördlich von Lang Son in Nordostvietnam, von oder nach Nanning in der chinesischen Provinz Guangxi wird am häufigsten frequentiert. Ein weiterer beliebter Grenzübergang ist Lao Cai in Nordwestvietnam, das an der Bahnlinie zwischen Hanoi und Kunming in der chinesischen Provinz Yunnan liegt. Seit Februar 1996 verkehrt ein neuer Passagierzug zwischen Hanoi und Peking. Zwischen Phnom Penh und Ho-Chi-Minh-Stadt verkehren täglich Busse über den Grenzübergang Moc Bai. Ein weniger bekannter Übergang ist Moi Cai. Von Lao Bao in Nord-Zentralvietnam kann man nach Laos einreisen oder von Danang nach Savannakhet (Laos) gelangen.


Getting around Vietnam

Vietnam Airlines besitzt quasi das Monopol auf die relativ teuren Inlandsflüge.

Im ganzen Land verkehren zu Tiefstpreisen heruntergekommene, langsame und wahnsinnig überfüllte Busse. Das Reisen mit dem Bus ist generell unbequem und frustrierend, aber wenn man es als gesellschaftliche Studie statt als eine Art der Fortbewegung betrachtet, dann kann man Busfahrten überleben, ohne nervliche Schäden davonzutragen. Es gibt auch Expressbusse, aber man muss mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von nicht mehr als 50 km/h rechnen.

Als Alternative, die von vielen Ausländern genutzt wird, bietet sich das Chartern eines Minibusses an. Sie sind teurer, aber auch sehr viel bequemer. In den Touristenzentren bestehen oft in einfachen Hotels und Cafés Buchungsmöglichkeiten.

Zugfahren kann noch langsamer sein als das Reisen mit dem Bus, aber es ist entspannender, und man hat wahrscheinlich mehr Beinfreiheit. Es gibt verschiedene Arten von Zügen; zu meiden sind die überfüllten Nahverkehrszüge, die sich im Schneckentempo fortbewegen. Besonders in der billigen Klasse kann Diebstahl in Zügen ein Problem darstellen. Ein anderes Problem sind Kinder, die die Wagen mit Steinen, Kuhmist oder Anderem bewerfen, so dass man also das Metallgitter vor den Fenstern nicht entfernen sollte.

Mietwagen mit Fahrern sind zu annehmbaren Preisen erhältlich. Man wird zwar trotzdem noch immer von der Polizei angehalten, um alle möglichen 'Geldstrafen' zu zahlen, aber immerhin hat man dann einen Einheimischen bei sich, der das Verhandeln übernehmen kann. Wer einen entsprechenden (internationalen) Führerschein besitzt, kann auch ein Motorrad mieten. Der anarchische Verkehr stellt allerdings eine ziemliche Gefahr dar.

Vietnam mit dem Rad zu bereisen ist eine erwägenswerte Alternative, obwohl der Verkehr auf den Fernstraßen ohne breite Seitenstreifen immer noch eine Gefahr darstellt. Man kann sein Fahrrad in Zügen und Bussen mitnehmen, wenn man mal eine Pause vom Strampeln braucht.

In den Städten gibt es nur einige wenige uralte und unregelmäßig verkehrende Busse, und man fährt gemeinhin mit dem Taxi, von denen einige ein Taxameter haben und andere nicht, oder mit den Cyclos, billigen und zahlreich vorhandenen Fahrrad-Rikschas. Die vietnamesische Regierung hat angekündigt, dass sie die Cyclos abschaffen will, um das Erscheinungsbild Vietnams ein wenig zu verschönern. Wenn man es eilig und zudem Nerven aus Stahl hat, dann kann man auch versuchen, irgendein vorbei fahrendes Motorrad anzuhalten. Viele Leute nehmen einen gegen eine Gebühr, die leicht über dem Fahrpreis eines Cyclos liegt, gerne mit.


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