World Travel Guides


Edinburgh - Off the beaten track


Blick auf die Stadt bei Sonnenaufgang vom Calton Hill aus, mit dem Dugald Stewart Monument im Vordergrund

Dunbar

Dunbar ist ein attraktiver Urlaubsort und kleiner Fischerhafen an der Ostküste, 48 km von Edinburgh. Hier fanden zwei wichtige Schlachten statt, bei denen die Schotten besiegt wurden. Edward I. fiel hier 1296 in Schottland ein, und General Monck besiegte hier 1650 die zahlenmäßig überlegene schottische Armee und ebnete damit den Weg für Cromwells Einzug in Edinburgh. Dunbar ist der Geburtsort John Muirs (1838-1914). Er war einer der ersten Natur- und Umweltschützer und der geistige Vaters des amerikanischen Nationalparksystems. DasJohn Muir House, in dem Muir aufwuchs, zeigt eine kleine Ausstellung und eine audio-visuelle Darstellung seines Lebenslaufs. Wenn Sie es abenteuerlicher mögen, können Sie vor der Küste am Johnson's Hole oder am Old-Harbour-Riff tauchen.

Haddington

Haddington am River Tyne, 29 km östlich von Edinburgh, stammt aus dem 12. Jh., als es von David I. zu einer königlichen "burgh" (Stadt) gemacht wurde. Der Großteil des modernen Haddington wurde jedoch zwischen dem 17. und dem 19. Jh. erbaut, in der Zeit des Wohlstands infolge der Agrarrevolution. Haddington ist noch heute eine florierende Marktstadt und das Verwaltungszentrum von East Lothian. Haddingtons schönste Teil ist die baumgesäumteCourt Stmit den breiten Gehwegen und den prächtigen Gebäuden aus dem 18. und 19. Jh..

Gifford

Das malerische Dorf Gifford, 6,4 km südlich von Haddington, stammt aus dem 17. Jh.. Im 19. Jh. sah Gifford in etwa so aus wie jetzt. In der Main St steht die Yester Parish Church mit einem Denkmal von John Witherspoon, einem der Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, der in Gifford das Licht der Welt erblickte. Südlich von Gifford beginnen die Hänge der Lammermuir Hills und mehrere Wanderwege. Verpflegung können Sie in The Little Bread Shop kaufen, einer kleinen Bäckerei in der Nähe des Flusses, in der Sie von Verkäuferinnen in alten Volkstrachten bedient werden.

Die Borders

Südlich von Edinburgh, in den sogenannten Borders, die eine unverwechselbare romantische Schönheit besitzen, liegt das bezaubernde Tweed Valley mit den sanften Hügeln, den Wäldern, Schlössern, Abteiruinen und den abgelegenen Städtchen. Man kann hier sehr schön wandern und Fahrradtouren unternehmen. Manche Teile dieser Region, vor allem zum Westen hin, sind wild und öde, aber das fruchtbare Tal des River Tweed war 1000 Jahre lang eine wohlhabende Gegend. Die Bevölkerung ist in einigen wenigen burghs konzentriert. Ein "burh" war ursprünglich ein aus mehreren Festungen bestehender Verteidigungsring. Die Städte unterhielten große, wohlhabende Klostergemeinschaften. Die Klöster übten während der Grenzkriege eine magnetische Anziehungskraft aus, wurden aber mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Mitte des 16. Jh.s begann der endgültige Untergang der Klöster. Die von den Engländern niedergebrannten Klöster wurden im Zuge der schottischen Reformation nie wieder aufgebaut. Mit dem Frieden lebten die Städte auf, und die traditionell arbeitenden Weber legten den Grundstein für eine bedeutende Textilindustrie, die es noch heute gibt.



Hosting by: Linux Hosting
Travel Guides | Guides Site Map | Indian restaurant | Daily deals
© WorldGuides 2019. All Rights Reserved!