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Ecuador und die Galápagos-Inseln - Off the beaten track


Obst und Gemüse auf dem Markt, Otavalo, Imbabura

Galápagos-Inseln

Die Inselwelt von Galápagos ist für ihre einzigartige Tierwelt berühmt und gilt als wahres Mekka für Naturliebhaber. Hier kann man mit Seelöwen schwimmen, Auge in Auge einem Pinguin gegenübersitzen und aus unmittelbarer Nähe beobachten, wie Blaufußtölpel ihre Jungen füttern. Der Archipel liegt rund 1000 km westlich von Ecuador im Pazifischen Ozean und besteht aus 13 Hauptinseln sowie sechs kleineren Eilanden, die insgesamt eine Fläche von rund 50 000 qkm einnehmen. Die Landschaft ist vulkanischen Ursprungs und relativ öde, aber dennoch von einer faszinierenden, beinahe mystischen Schönheit. Mit seinen 1707 m ist der Volcán Wolf auf Isla Isabela die höchste Erhebung. Zu den häufigsten Bewohnern der Inseln und ihrer Gewässer gehören Pelikane, Albatrosse, Pinguine, Tölpel, Schildkröten, Leguane, Seelöwen, Wale und Delphine.

Ecuador beanspruchte die Galápagos-Inseln 1832 - nur drei Jahre bevor deren berühmtester Besucher Charles Darwin mit der Beagle hier anlegte, an Land und in die Geschichte einging. Während des darauf folgenden Jahrhunderts wurden die Inseln von ein paar Siedlern bewohnt und bis 1959 als Strafkolonie genutzt. Im gleichen Jahr erhob man den Archipel zum Nationalpark, der inzwischen durch immer striktere Auflagen vor einem Ausverkauf durch den Massentourismus geschützt wird. Die Besucher dürfen nur bestimmte Bereiche betreten und sind verpflichtet, sich von einem zertifizierten, durch die Nationalparkbehörden ausgebildeten Naturführer begleiten zu lassen - rund 60 000 Menschen pro Jahr machen davon Gebrauch.

Das Erlebnis Galápagos ist sehr teuer: In der Hochsaison muss man für eine einwöchige Schiffsrundfahrt inkl. Flug ab Ecuador mit einer vierstelligen Summe rechnen. Von Guayaquil aus können auch Bootstrips auf die Galápagos-Inseln gebucht werden, aber das ist ein komplizierter, zeitaufwändiger Prozess, der nur selten wirklich Geld spart. Flüge auf die Inseln sind wesentlich einfacher zu arrangieren; von Quito und Guayaquil aus wird der Flughafen auf Isla Baltra täglich angesteuert; mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man dann nach Puerto Ayora weiterfahren, die größte Stadt des Archipels auf der Isla Santa Cruz.

Zugfahrt Ibarra - San Lorenzo

Ein unvergessliches Erlebnis ist die Bahnfahrt von Ibarra nach San Lorenzo nahe der kolumbianischen Grenze. Der so genannte "Zug" ist in Wahrheit ein umgebauter Schulbus, der auf ein entsprechendes Fahrgestell montiert wurde und nun auf Schienen in unzähligen Kurven vom Hochland bis hinunter an die Küste rollt. Seine Reise führt durch spektakuläre Natur, die einen interessanten Querschnitt durch die diversen Landschaftsformen Ecuadors repräsentiert. Eine besonders gute Aussicht - und die beste Luft - genießt man übrigens vom Dach des Zuges - aber gut fest halten!

Nationalparks & Reservate

Der etwa 70 km südöstlich von Baños (170 km südlich von Quito) gelegene Parque Nacional Sangay umfasst 272 000 ha abgeschiedener und unzugänglicher Wildnis und schützt eine unglaubliche Vielfalt an seltenen Tieren. Eine nicht minder abwechslungsreiche Pflanzenwelt bieten das Pasochoa Waldreservat, 30 km südöstlich von Quito, und der Parque Nacional Podocarpus an der südlichsten Spitze von Ecuador zwischen Loja und Zamora. Wer die ungewöhnlichen Spezies der Fauna Ecuadors aus der Nähe betrachten will, sollte die Reserva Producción Faunista Cuyabeno an der nordöstlichen Spitze der Provinz El Oriente besuchen. Der Parque Nacional Machalilla an der Küste nördlich von Guayaquil wartet mit einer wunderschönen Küstenlandschaft auf.



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