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Miami


Pecan House

Früher trug Miami den Beinamen 'Wartesaal Gottes'. Und auch heute noch beschwört der Name bei jemandem, der noch nie da war oder in letzter Zeit nichts über die Stadt gelesen hat, verschwommene Bilder von ein paar Achtzigjährigen am Pool hervor, die gerade von Tante Sally ermahnt werden, nach dem Essen erst eine halbe Stunde zu warten, bevor sie ins Wasser gehen. Dabei mischen sich mittlerweile auch immer mehr Modedesigner, Bikinimodels und kubanische Emigranten unter die Ruheständler. Die Stadt mit der ehemals höchsten Mordrate der Vereinigten Staaten zieht heute mehr als elf Millionen Touristen im Jahr an.

Der Großraum Miami, der neben Downtonwn Miami und Miami Beach auch Viertel mit ganz eigenem Charakter wie Little Havanna und Little Haiti umfasst, ist ein kultureller Schmelztiegel, auf den Amerikas Gründerväter stolz wären. Die Hälfte der Bevölkerung Miamis ist hispanischer Abstammung. Die Immigranten in den Latinovierteln interessieren sich gleichermaßen für das Geschehen in Havanna oder Caracas wie für das in Washington und verleihen der Stadt internationales Flair. Besucher nehmen sofort das starke lateinamerikanische Aroma dieser Stadt wahr, das Küche, Sprache, Musik, Politik und das geistige Leben Miamis durchdringt.

Die meisten Besucher wollen nach Miami Beach, einer Stadt, die auf einer Sandbank jenseits der Biscayne Bay errichtet wurde. Zahlreiche Bewohner von Miami Beach kommen ursprünglich aus New York. Es sind größtenteils Menschen, die es satt hatten, sich fünf Stunden lang durch dichten Verkehr bis an die Strände Long Islands zu quälen und in Miami Beach eine weitaus befriedigendere Alternative entdeckten. Mit ihnen entstand eine neue Kunst- und Kulturszene, zu der auch viele jüngere Künstler zählen.



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